Referate

Für alle Studierenden besteht die Möglichkeit, sich in universitätsweiten, studentischen Interessensvertretungen, den Referaten, zu engagieren.
Davon gibt es mittlerweile einige, über den Konvent können auch immer neue Referate ausgeschrieben werden. Sie bieten zudem eine ideale Gelegenheit, Kontakte mit Menschen gleicher Gesinnung zu knüpfen und die Mitglieder freuen sich stets über Zuwachs.
Für den Posten als Vorsitzender eines Referats kann man sich jedes Jahr
 beim Konvent der Fachschaften bewerben und zur Wahl aufstellen lassen.

 



Umweltreferat

Die Aufgabe des Umweltreferats der Studierendenvertretung ist die ökologische und nachhaltige Umgestaltung der LMU mit besonderer Rücksichtnahme auf studentische Bedürfnisse.

Das Referat übermittelt die Bedeutung eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen auch direkt an die Studierenden und achtet zudem auf die Umweltverträglichkeit der Aktionen insbesondere der Studierendenvertretung, beobachtet aber auch Vorgänge bei Universität und Studierendenwerk.

Das Referat hat sich im letzten Jahr unter anderem mit dem Thema der nachhaltigen studentischen Mobilität beschäftigt.

Hierzu wurde die Fahrradreparaturstation am Schweinchenbau regelmäßig gewartet und der „Radentscheid München" tatkräftig bei zwei Demonstrationen unterstützt. Außerdem wurde der sehr gut besuchte Vortrag „Die Wissenschaft hinter dem Klimawandel" mit Prof. Harald Lesch und Prof. Thomas Birner, sowie der Vortrag „The diet that can fight climate change" mit Ed Winters durchgeführt.


Leider konnte im Sommer nur eine Podiumsdiskussion „Nachhaltig in Zeiten von Corona und Klimakrise. Wie kann Wissenschaft zur Krisenbewältigung beitragen?" als Livestream angeboten werden. Vom Vermeiden des Coffee-To-Go-Bechers über das Anbieten der Suchmaschine „Ecosia" an den CIP-Pools bis hin zu Fragen nach Umweltverträglichkeit bei Sanierungen und Neubauten versucht das Umweltreferat positiven Einfluss zu nehmen.



Referat für Studium

Das Referat für Studium setzt sich für die Verbesserung des Studienangebots und der Studieninfrastruktur der LMU ein. Sein Aufgabenbereich umfasst insbesondere die Erstellung von Strukturvorgaben zur Konzeption und Weiterentwicklung des Studiums (z.B. im letzten Jahr die Entwicklung einer Skizze für ein Orientierungsstudium) sowie bestehender Studienstrukturen (z.B. dem Ausbau von Lernplätzen und Freizeitflächen, Ehrenamtsbescheinigung, etc.).
 

Das Referat beschäftigt sich in der Regel mit überfakultären Angelegenheiten, kann jedoch auf Anfrage auch die studentischen VertreterInnen einzelner Fachschaften in ihrer hochschulpolitischen Arbeit im Bereich Studium und Lehre unterstützen. Ebenso fungiert das Referat als Ansprechpartner für Studierende in Konfliktsituationen mit dem Lehrpersonal. Lehramtsstudiengänge fallen nicht in den Aufgabenbereich des Referats für Studium. Hierfür ist das Referat für Lehrerbildung zuständig.


Grundlegend für die Arbeit des Referats ist die stetige Analyse der aktuellen Studiensituation, insbesondere bestehender Defizite. Vor diesem Hintergrund entwickelt es Vorschläge zur Verbesserung von Studium und Lehre an der LMU und bringt diese bei diversen Stellen in der Hochschulverwaltung (Vizepräsidenten, Bibliotheksdirektion, unterschiedliche Dezernatsleitungen, etc.) ein. Die dabei eventuell erstellten Grundsätze und Positionspapiere werden mit dem Konvent der Fachschaften abgesprochen.
Eine enge Zusammenarbeit wird insbesondere mit den studentischen VertreterInnen im Ausschuss für Studium und Lehre angestrebt.


Queer-Referat

Das Queer-Referat der Studierendenvertretung (StuVe) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München versteht sich als Interessensvertretung aller Personen, die sich außerhalb eines cis/-heteronormativen Konzeptrahmens verorten. Wir vertreten die Interessen der queeren Studierenden in hochschulpolitischen Kontexten, klären über geschlechtliche und sexuelle Vielfalt auf, betreiben Antidiskriminierungsarbeit, bieten Beratung und organisieren Veranstaltungen.
 

Durch unterschiedliche Initiativen soll das Queer-Referat unter anderem dazu beitragen, dass sich die LMU München als offene, akzeptierende und respektierende Institution zeigt, die für alle Studierenden, unabhängig ihrer geschlechtlichen oder sexuell-romantischen Identität, einen Platz bereithält.
So möchte das Queer-Referat dazu beitragen, dass sich alle Studierenden an der LMU München von Beginn an vollkommen wohlfühlen.



Auslandsreferat

Das Auslandsreferat der Studierendenvertretung (StuVe) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München widmet sich den Themen, die ausländische Studierende an der LMU und Studierende der LMU im Ausland beschäftigen. Wir verstehen uns als eine Vereinigung, die den Studierenden eine Möglichkeit gibt, sich zu Angelegenheiten zu äußeren, die über ihren eigenen kulturellen und nationalen Hintergrund hinausreichen, und die versucht, durch Projekte und Berichte, Unterschiede zu besprechen und Kommunikationsprobleme zu beheben.

Das Auslandsreferat sucht immer Freiwillige.
Egal, wo du herkommst oder wo du hinmöchtest, schreib uns eine E-Mail oder eine Nachricht auf über unsere Social-Media-Kanäle und schau, wo du dich einbringen kannst. Bilder, Berichte, Ideen zu eigenen Projekten, alles ist gerne gesehen. Wir sind sehr flexibel und offen verschiedene Meinungen zu besprechen.
Wirf doch einfach einen Blick auf die anderen Links und werde kreativ- Wir freuen uns auf dich!



Referat für Lehramt

Das Referat für Lehramt der Studierendenvertretung (StuVe) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München besteht aktuell aus etwa 20 Studierenden aller Lehrämter.
Hauptziel ist es, das Lehramtsstudium für ca. 12 000 Lehramtsstudierende zu verbessern, es um Praxisteile zu ergänzen und Beispiele "guter Schule" zu zeigen. Dabei sollen die Interessen und Anliegen aller, lehramts- und fächerübergreifend, vertreten werden.

 

Allgemeine Projekte können sein: Filmabende, Podiumsdiskussionen und Informationsveranstaltungen organisieren, Hospitationen an Schulen, die erfolgreich "anders" arbeiten, Phase Lehramt zum Studienanfang, Engagement im Münchener Zentrum für Lehrerbildung (MZL), konkrete Probleme, Missstände und Mängel sammeln und Verbesserungsmöglichkeiten suchen.
 

Alle, die sich kurz- oder langfristig engagieren möchten oder auf Missstände im Lehramtsstudium aufmerksam machen wollen, sind herzlich eingeladen, eine Mail zu schreiben und zum Stammtisch oder Arbeitstreffen zu kommen.



Kulturreferat

Die Aufgabe des Kulturreferats ist die Förderung von außerfachlichen Interessen der Studierenden, sodass eine ganzheitliche Entfaltung und Förderung während des Studiums gewährleistet ist.
 

Die StuVe sagt: "Die Studierenden stehen im Zentrum von Studium und Lehre an der Universität. Ziel ist es, jedem und jeder Einzelnen das Entdecken eigener Talente und Interessen zu ermöglichen, sowie ihn oder sie bei der Kultivierung und Verwirklichung derselben zu unterstützen. Universitäres Studium dient wesentlich dem Zweck, die Persönlichkeit jedes und jeder Einzelnen zu bilden. Wahlfreiheit ist die entscheidende Voraussetzung dafür, dass universitäre Bildung ihrem Ziel gerecht werden kann, dem oder der Einzelnen das Entdecken, Kultivieren und Verwirklichen eigener Talente und Interessen zu ermöglichen und zu unterstützen."
Um diese Forderung zu erfüllen, ist das Kulturreferat gegründet worden.



Gleichstellungsreferat

Das Gleichstellungsreferat der Studierendenvertretung der Ludwig-Maximilians-Universität strebt die rechtliche und sozialen Gleichstellung von Personengruppen unterschiedlichster Hintergründe an.

Wir stehen in klarer Opposition zu Diskriminierung jeglicher Art und wollen dieser durch Aufklärung und Sensibilisierung entgegentreten. Den Studierenden unserer Universität und darüber hinaus muss eine inklusive und respektvolle Umgebung geboten werden – unabhängig von ihrem Geschlecht oder Genderidentität, ihrer sexueller Orientierung, ihrer körperlichen oder geistigen Gesundheit, ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft, ihrem Alter oder aus anderen Gründen.
 

Das Gleichstellungsreferat und seine Mitarbeitenden sehen sich dafür verantwortlich, zur Etablierung einer diskriminierungsfreien Umgebung an der Ludwig-Maximilians-Universität beizutragen. Im Rahmen der von uns organisierten Veranstaltungen sollen sensibilisierend verschiedenste Diskriminierungsszenarien aufgezeigt und gemeinsam mit Interessierten der Umgang damit erarbeitet werden.


Welche Ungleichheiten bei unserer Arbeit in den Fokus geraten, hängt vor allem von den Interessen der Engagierten und der Referatsleitung ab. Die Inhalte sollen hierbei im Referat erarbeitet und im Rahmen von diversen Veranstaltungen den Studierenden der Universität zugänglich gemacht werden. Leider sind Diskriminierungsszenarien in den verschiedensten Bereichen des universitären Lebens zu finden und äußern sich auf unterschiedliche Art und Weise. Es gibt eine Fülle an Handlungspotential und für uns Einiges zu tun. Langweilig wird es nie!



Antiklassismusreferat

Das Referat für Antiklassismus ist die Interessensvertretung aller Studierender, die "ökonomisch und kulturell in der Gesellschaft verortet sind bzw. werden und daraus resultierend Diskriminierungs- und Unterdrückungserfahrungen machen“ (Kemper/Weinbach 2009: 13).
 
Im universitären Kontext sind damit jene Personen gemeint, die in Anbetracht ihrer sozialen Herkunft und den damit zusammenhängenden Teilhabechancen und Teilnahmeressourcen betroffen sind. Das Antiklassismusreferat versteht sich daher als eine Plattform, die durch ihre Öffentlichkeitsarbeit Sichtbarkeit für Klassismus und seine intersektionalen Verschränkungen mit anderen Formen des Ausschlusses erzeugen kann und Ansprechpartner bei Beratungsbedarf.

Die hohe Themenkomplexität und Unsichtbarkeit bedürfen eines eigenen Referates, das sich mit dieser – häufig auch „vergessen“ genannten – Form der Diskriminierung explizit auseinandersetzt, Mut macht und neue Perspektiven eröffnet, zu denken, zu überdenken, zu diskutieren und zu lernen.
Mögliche Veranstaltungsformate: antiklassistische Stammtische, Aufklärungsarbeit an Schulen, Unterstützung beim Einstieg in das Studium, Stände bei Studienorientierungsmessen, Sensibilisierungsarbeit durch Workshops und Gastvorträge, Kooperationsformate mit unterschiedlichen Akteur*innen der Antidiskriminierungsarbeit, Tandemveranstaltungen mit antiklassistischen Referaten anderer deutscher Hochschulen, Unterstützung diverser Buddy- und Mentoringprogramme und vieles mehr.